Die lt. Bahnvertrag von der Stadt geplante Gleisverlegung zur Seeanbindung:

Demnach soll die S-Kurve der Bahn durch eine Verlegung der Gleise gegenüber dem Bestand gedreht werden, so dass der Gleiskörper im nördlichen Teil an die Wohnbebauung der Bahnhofstraße und im südlichen Teil an den See verlagert wird, s. rotes Band im Plan.

 

In natura stellt sich die neue Linienführung als verheerend dar:

Am alten Bahnhofsgebäude beträgt der Abstand lediglich 2 m, am

Undosa 5 m und bei der Lagerhalle 0 m zur Bahnhofstraße. Praktisch werden bei der Lagerhalle die 200 Parkplätze komplett überdeckt. Bei der Undosa-Unterführung entfallen weite Teile der heutigen Promenade.

Bei der Seeanbindung mit Gleisverlegung wäre das

die bittere Realität !!

Promenade bei den Bootshütten nach Gleisverlegung
Promenade bei den Bootshütten vor Gleisverlegung

Planung der Stadt - Wettbewerbslösung (Arch. Morpho-Logic)

Grundlage des städtebaulichen Ideenwettbewerbs war die oberirdische Gleisführung unter Berücksichtigung einer Begradigung der S-Kurve durch Starnberg für die Erhöhung der Durchfahrtsgeschwindigkeit von Personen- und Güterzügen. Die Geschwindigkeitsbeschränkung beträgt derzeit wegen der engen Kurvenradien 60 km/h.

Luftbild Bestand

Durch die Begradigung der S-Kurve mit größeren Gleisradien rutscht die Bahnlinie auf der Nordkurve in Richtung Innenstadt und auf der Südkurve in Richtung See.

Nordkurve
Südkruve

Eine Folge der Gleisverlegung ist Notwendigkeit zur Aufschüttung des Sees neben dem Undosa. Dort würden die Gleise bis 3 m an das Undosagebäude reichen. Zur Erhaltung der Bootshütten und der Promenade müsste hier der See aufgeschüttet werden, was im Hinblick auf den Naturschutz nicht machbar ist (FFH-Gebiet).

Die Kosten gehen sprichwörtlich ins Uferlose:

Die Kosten gehen sprichwörtlich ins Uferlose:

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