Starnberg am See - hinter dem Bahndamm

Am 24. November 1854 fuhr der erste Zug von München nach Starnberg. Der Bau der Bahnlinie war das Werk von Ulrich Himbsel der als Pionier in die Geschichte eingegangen ist. Heute würde man ihn als Umweltsünder brandmarken, weil er das technische Großbauwerk eine Bahnlinie direkt vor den Ort an den See legte. Seit über 150 Jahren leidet Starnberg an der Verbauung des Seezugangs.

Die Perle am See ist ohne Glanz.

 

 

Technisch gibt es nur zwei (!) Lösungen, das Problem nachhaltig zu beseitigen:

 

1. die Bahlinie hinter (und unter) die Stadt verlegen

2. die Bahnlinie am See unter die Erde verlegen

 

ad 1. Einen Bahnlinie durch den Berg hinter dem Schlossberg kann man vergessen. Der neu errichtete Bahnhof Nord neu stellt einen ungeeigneten Zwangspunkt dar.

ad 2. Der Bahntunnel im Stadtbereich ist ein konkreter Plan, der durch die Inititative "Seepark" vertreten, aber im Stadtrat nicht weiter verfolgt wurde. Doch Seepark darf nicht sterben - es bleibt immer eine Vision!

 

Eine oberirdische (höhengleiche) Gleisverlegung löst das grundsätzliche Problem nicht, sondern zementiert es auf weitere 100 Jahr:

Starnberg am See - hinter dem Bahndamm.

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